Fit für das Ausland

In einer globalisierten Wirtschaft müssen junge Fachkräfte nicht nur über fachliche und persönliche Kompetenzen verfügen, sondern verstärkt auch Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Erfahrungen vorweisen. Ein Aufenthalt im Ausland kann sowohl den Auszubildenden als auch den entsendenden Betrieben Wettbewerbsvorteile bringen. Dennoch absolvieren gegenwärtig nur knapp 2% aller Auszubildenden in Ihrer Lehrzeit einen Auslandsaufenthalt – das zeigt eine Studie der nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung.

Das Mobilitätsberaterprojekt soll den Anteil der Personen, die einen längeren Auslandsaufenthalt absolvieren, erhöhen und zu einer betrieblichen Mobilitätskultur beitragen. Die beteiligten Einrichtungen werden die Betriebe vor Ort betreuen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Auszubildenden und jungen Fachkräften ein Auslandaufenthalt ermöglicht werden kann. Die Beratung umfasst unter anderem Hilfen bei der Organisation, der Akquisition internationaler Kooperationspartner und geeigneter Förderprogramme

Das Projekt wurde gemeinsam vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiiert.

Laufzeit: 01.03.2009 bis 31.12.2012

Förderprogramm: Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie nationalen Kofinanzierungsmitteln des BMAS.
Projektbudget 278.554,97 €